Im März hatte die Europäische Akademie für eine Woche junge Europäer:innen aus Deutschland, Zypern und Irland zu Gast. Im Rahmen des Projekts “Newsroom Europa 2026” konnten sich die jungen Journalist:innen 5 Tage lang intensiv mit Europa beschäftigen, um in ihrer Arbeit mit besserem tieferen Grundverständnis berichten zu können. Die Teilnehmenden haben verhandelt, recherchiert und geschrieben. Sie haben Redaktionen, Institutionen und die zyprische Botschaft besucht. Und sie sollten die “Innenperspektive” europäischer Entscheidungsfindung besser kennen lernen.
Wir haben einen Tag lang Verhandlungen im Rat der Außenminister:innen simuliert. Auf der Tagesordnung: Sicherheitsgarantien für die Ukraine beim künftigen Abschluss eines Waffenstillstandes Aufeinander trafen die unterschiedliche Perspektiven: Die Furcht vor russischer Aggression oder Vergeltungsmaßnahmen, die Hoffnung auf künftig wieder bessere transatlantische Beziehungen, das Einstehen für die EU als Friedensprojekt.
Sehr “europäisch” kam übrigens eine lange Erklärung zustande, die alle Positionen benennt aber Festlegungen meidet – auch weil ein Friedensschluss ja noch nicht zu erwarten sei. Welche Dynamik zu diesem Ergebnis führte und wie es im Rahmen der Arbeitsweise der EU entsteht, ließ sich dann intensiv und durchaus kritisch diskutieren.
Die Artikel, die im Rahmen dieses Projekts entstehen, erscheinen übrigens auf treffpunkteuropa.de.









