Europavermittlung in Zeiten von Corona

Der Besuch beim Europaauschuss des bayerischen Landtages, die Teilnahme an einer Diskussion in Tutzing, die Befragung von Mitschüler*innen aller Klassenstufen sowie eine Reise nach Brüssel liegen Wochen zurück und wären aktuell nicht mehr möglich. Die Anlage eines Europabeetes im Schulgarten, die Teilnahme an den Schuman-Feierlichkeiten in Luxemburg und das Anbringen von Graffiti am Schulgebäude müssen auch erst einmal warten, bis die Reaktionen auf die Coronakrise so etwas wieder zulassen.

Im Gespräch mit Junior- und Seniorbotschafter*innen der Samuel-Heinicke-Fachoberschule in München durften wir aber lernen, dass man sich online koordinieren, Abgeordnete interviewen und Partnerschaften mit der Europaunion und den Jungen Europäischen Föderalisten pflegen kann. Und dass das Internet mit etwas Kreativität viele Möglichkeiten bietet zum Recherchieren, Diskutieren, Aufbereiten und Darbieten von Informationen und Positionen.

Wir haben Ideen ausgetauscht und auch aus Sicht von polyspektiv einige Optionen, Ansätze und technische Möglichkeiten gezeigt. Für uns ist es ein großes Vergnügen, mit so motivierten Menschen im Netzwerk „Botschafterschule für das Europäische Parlament“ zusammenarbeiten zu dürfen. Wir werden in den nächsten Wochen einiges unternehmen, um das Netzwerk auch unter den derzeitig schwierigen Umständen stärker zu beleben.

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