Rebecca Lenz

Projektkoordinatorin & Referentin

Was machst du bei polyspektiv?

Ich habe einen sehr vielfältigen Aufgabenbereich. Ein guter Mix aus Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von jeglichen Projekten!

Wie bist du zu polyspektiv gekommen?

Ich bin ziemlich klassisch über eine Ausschreibung zu polyspektiv gekommen, obwohl ich eigentlich gerade gar nicht unbedingt auf der Suche war. Ich bin freiberuflich viel unterwegs gewesen und studiere auch wieder nebenbei. Dann hat mich aber die Ausschreibung sehr angesprochen und ich habe mich drauf beworben. Eine Woche später saß ich beim Vorstellungsgespräch und jetzt bin ich da.

Was macht dir bei polyspektiv am meisten Spaß?

Was mir gefällt ist die Vielfältigkeit, an einem Tag mit allen zusammenzusitzen, zu brainstormen und etwas zu entwickeln, am nächsten Tag für eine Kanutour an der Spree entlangzufahren und mich dann wiederum auch allein hinzusetzen und ein paar Sachen zu recherchieren und zu konzipieren oder vor einer Gruppe zu stehen und ein Projekt durchzuführen. Ich bin eine Person, die relativ viel Abwechslung braucht, die habe ich hier und das gefällt mir sehr gut!

Warum beschäftigst du dich überhaupt mit politischer Bildung?

Mich hat früh beschäftigt, wie Fragestellungen von Gerechtigkeit und Ressourcenverteilung unser Leben beeinflussen, mein individuelles, und das Leben von allen anderen auch. Über die Reflektion von eigenen Privilegien und Diskriminierungsformen bin ich dann in den Bereich der Gesellschaftspolitik gekommen und habe mich immer weiter dafür interessiert, wie das Große und Ganze zusammenhängt. Später habe ich auch in dem Bereich studiert, also Internationale Beziehungen mit Sozialwissenschaften und Gender Studies.

Hast du in dem Bereich auch schon vorher gearbeitet?

Jein. Ich habe viel im Bereich der (Bundes-)Freiwilligendienste gemacht, wo politische Bildung ein elementarer Bestandteil ist, gerade in der Seminararbeit. In diesen Gruppen habe ich angefangen, mich auch beruflich mit politischen Themen zu beschäftigen. In dem Zusammenhang habe ich auch privat einiges gemacht, wie zum Beispiel eine internationale Konferenz, bei der sich Vertreter:innen aus verschiedenen Ländern darüber ausgetauscht haben, wie es eigentlich mit der globalen Gerechtigkeit so aussehen könnte.

Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Ich bin sehr gerne draußen unterwegs und verbringe viel Zeit mit sportlichen Aktivitäten. Außerdem bin ich im Zirkus aktiv und mache da Akrobatik und Diabolo. Ich spiele aber auch Fußball und bin gerade im Tischtennisfieber. Darüber hinaus verbringe ich meine Zeit mit Freund:innen, reise gerne und sehe gerne neue Orte, außerdem spiele ich leidenschaftlich gerne.

Kannst du noch ein bisschen mehr zu deinem Engagement im Zirkus erzählen?

Ich bin freiberuflich im Kinder- und Jugendzirkus als Trainerin tätig. Das ist eine schöne Ergänzung zu meiner Arbeit bei Polyspektiv, weil es eine bewegte Auseinandersetzung mit Menschen und Themen ist. Der Zirkus bietet außerdem die schöne Möglichkeit, völlig verschiedene Kinder anzusprechen. Das finde ich super wichtig, weil ich sonst oft das Gefühl habe, dass viele Kinder außen vor bleiben – gerade im sportlichen Bereich gibt es ja oft Ausschlüsse und Ängste. Da freue ich mich besonders, wenn wir viele unterschiedliche Kinder ansprechen können und wenn sie am Ende alle zusammen etwas auf die Beine stellen. Im Fokus steht es dabei, gemeinsam Bilder zu kreieren, und es gleichzeitig jedem einzelnen Kind zu ermöglichen, seinen oder ihren individuellen Moment zu haben. Ganz nebenbei können Kinder dabei zum Beispiel die Sprache vertieft lernen und Brücken bauen. Der Zirkus ist eine Gemeinschaftsaktivität ist, die natürlich auch soziale Integration fördern kann.

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