Wir sind in diesem Schuljahr wieder viel in Brandenburg unterwegs. Im Rahmen von „Europa im Blick“ beschäftigen wir uns an weiterführenden Schulen mit der EU und der Frage, welche Rolle EU Förderung in Brandenburg spielt und wie die Regionen vor Ort vom EFRE, ELER, ESF+ und JTF profitieren. Mit konkreten Beispielen und interaktiven Übungen machen wir das Thema EU so greifbar.
Lehrkräfte können sich unter https://europa-im-blick.brandenburg.de/ für 90-minütigen Unterrichtseinheiten oder ganze Projekttage anmelden.
Im Januar fand so ein Projekttag an der Europaschule Storkow mit einer 9. Klasse statt. Ende März waren wir für drei Projekttage an der Carl-Diercke-Schule in Kyritz. Zunächst sprachen wir mit den Schüler:innen über deren Assoziationen und Vorurteile zur EU. Da wurde es teilweise auch politisch, als es um die europäische Unterstützung der Ukraine ging. Manche Schüler:innen waren selbst betroffen und diskutierten, was es bedeuten würde, wenn die EU keine weitere Unterstützung liefern würde.
Nach dem interaktiven Quiz zu den Förderfonds der EU und dem Planspiel, in dem sich die Klassen ganz praktisch mit EU-Förderungen auseinandersetzten, hatten die Schüler:innen Gelegenheit, sich mit Expert:innen aus der Praxis auszutauschen. In Storkow ging es auf die 800 Jahre alte Burg Storkow, wo uns der Burgherr „Ritter Andreas“ mit Witz, Begeisterung und anschaulichen Fakten erzählte, wie die Burg vor 30 Jahren wieder aufgebaut, saniert und nun mit Leben gefüllt wird. Seine Kollegin Franziska Kowalsky rundete die Veranstaltung ab, indem sie erklärte, wie die entsprechende Ausstellung von der EU kofinanziert wird. In Kyritz hatten die 10. Klässler:innen die Möglichkeit, sich online mit einer Mitarbeiterin der Europäischen Kommission aus Brüssel auszutauschen.
Insgesamt beleuchten die Workshops das Thema EU und EU Förderung aus unterschiedlichen Blickwickeln und sind dadurch abwechslungsreich und informativ – für die Schüler:innen, aber auch für uns!


