Fragen an unsere Praktikantin Alessia

Alessia ist Schülerin der Otto-Hahn-Schule Hanau und hat im Juni zwei Wochen Praktikum bei uns gemacht. Sie nimmt als Juniorbotschafterin Teil am Programm „Botschafterschule für das Europäische Parlament“. Wir wollten gerne von ihr hören, wie es ihr bei uns gefallen hat…

Erzähle uns kurz, wer du bist und wie du dazu gekommen bist, ein Praktikum bei uns zu machen?
Ich bin Alessia und bin 17 Jahre alt. Ich bin Juniorbotschafterin und bin bei der Botschafterkonferenz in Halle letztes Jahr auf die Idee gekommen, ein Praktikum bei euch zu machen. Unser Praktikum sollte einen kulturellen oder sozialen Hintergrund haben und da passte das ganz gut.

Was hat dir in den zwei Wochen bei uns besonders Spaß gemacht?
Besonders Spaß haben mir die Planspiele gemacht, bei denen ich selbst viel mitmachen durfte. Ich war bei Planspielen im Bundestag, im Europäischen Haus und an der Medical School in Hamburg dabei. Bei allen Planspielen wurden interessante Gespräche geführt. Ich fand‘s toll, dass man dort neue Leute kennengelernt hat. Und ich habe viel über die die unterschiedlichen Schulen und Schulsysteme in Deutschland gelernt, da die Klassen aus verschiedenen Bundesländern kamen.

Gibt es etwas, dass dich überrascht hat bzw. dass du dir vorher ganz anders vorgestellt hast?
Ich fands cool, dass ich mit nach Hamburg fahren durfte. Das hätte ich vorher nicht gedacht. Ehrlich gesagt hatte ich vorher ansonsten gar keine richtige Vorstellung davon, was mich erwartet. Sehr gut gefallen hat mir, dass es hier sehr entspannt ist. In der Schule muss man z.B. viel mehr strikte Zeiten einhalten. Hier gab es immer einen sehr netten Umgang. Jeder macht seine Arbeit, aber man kann sich viel selbst einteilen, so dass es jedem so gut wie möglich geht.

Was nimmst du für dich mit bzw. was hast du gelernt?
Ich habe gemerkt, dass es mir Spaß machen würde, mit Jugendlichen oder Kindern zu arbeiten. Mich interessiert es, etwas in Richtung Politik zu machen, aber ich würde nicht in die Politik gehen wollen. Inzwischen kann ich mir vorstellen, dass Lehramt Spaß macht. Mir hat es gefallen, Sachen zu planen, zu überlegen, wie man Kindern etwas kreativ vermitteln kann. Zum Beispiel sowas wie fiktive Namen für ein Planspiel ausdenken. Das klingt erst nach überflüssiger Arbeit, aber Ende merkt man, dass es das Gesamterlebnis verbessert und sich lohnt, weil die Teilnehmenden so besser in ihre Rolle reinfinden. Auch dass mir Abwechslung wichtig ist, habe ich gemerkt, also nicht jeden Tag am Computer zu sitzen und das gleiche zu machen – das hat mir hier gut gefallen. Und meine Excel-Kenntnisse muss ich noch verbessern ;).

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