Europäisches Jugendforum in Stuttgart

Rund zwei Monate vor den Wahlen zum Europäischen Parlament gab es für engagierte Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg die Möglichkeit, sich im Landtag von Baden-Württemberg über europäische Fragen auszutauschen. Das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in München hatte zum Europäischen Jugendforum eingeladen.

Die 96 Schüler/innen von vier Schulen aus Stuttgart, Mannheim und Ulm hatten bereits zuvor in der Schule Maßnahmen entwickelt, die sie sich von der Politik wünschen. Während des Jugendforums wurden die Vorschläge zunächst in Ausschüssen und dann im Plenum diskutiert: eine kostenlose Abgabe von Lebensmitteln, die das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben, eine Verbesserung der Bedingungen von Nutztierhaltung, ein Verbot nicht-kompostierbarer Verpackungen, die Einführung eines fahrscheinlosen Nahverkehrs, einen EU-weiten Mindestlohn sowie die Einführung eines Ampel-Siegels, das den Ressourcenverbrauch, die Umweltbelastung und die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung eines Produkts kennzeichnet.

Am Nachmittag hatten die Jugendlichen dann die Gelegenheit, sich mit Abgeordneten über drei der Themen auszutauschen – und weitere Fragen zu tagespolitischen und jugendrelevanten Themen zu stellen.

Wie auch bei den vergangenen Jugendforum wurden die Arbeit und die Debatten von einem Presseteam begleitet, das von politikorange betreut wurde. Die Ergebnisse sind auf https://politikorange.de/thema/epjugendforum/ veröffentlicht.

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