Diplomaten diskutieren Flüchtlingspolitik

Wie funktioniert die Zusammenarbeit und Entscheidungsfindung zwischen den EU-Mitgliedstaaten beim kontroversen Thema Flüchtlingspolitik? Wie kann und soll die EU auf die aktuellen Herausforderungen an der griechisch-türkischen Grenze reagieren? Was bedeutet die Flüchtlingskrise und das europäische Vorgehen (oder ein Ausbleiben dessen) für den Westbalkan?

Diese Fragen standen im Rahmen einer Simulation auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden die Rolle von Innen- und Justizministern der Europäischen Union übernahmen. Im Anschluss wurde intensiv analysiert und diskutiert, was die gegenwärtige Flüchtlingskrise für die Staaten des westlichen Balkans bedeutet – und zwar in Bezug auf Migranten, aber auch auf die regionale Zusammenarbeit und für das Verhältnis zur Europäischen Union. Das Projekt war Teil eines Seminars der Internationalen Diplomatenausbildung des Auswärtigen Amtes und richtete sich an Diplomatinnen und Diplomaten vom Westbalkan.

polyspektiv trug mit diesem Angebot bereits zum fünften Mal zur Arbeit der Internationalen Diplomatenausbildung des Auswärtigen Amtes bei. Unter dem Motto “Diplomacy by Networking” bringt sie Diplomatinnen und Diplomaten aus aller Welt zusammen, um die Zusammenarbeit und den Dialog zu globalen Herausforderungen zu fördern.

Menü