Diplomaten diskutieren Krisenintervention

In der fiktiven Republik Sahelia haben Rebellengruppen die Kontrolle über einen Teil des Landes übernommen. Wachsende Armut und Unsicherheit treiben immer mehr Menschen zur Flucht – auch nach Europa. Dort steigt der Druck, auf die Krise zu reagieren.

Im Rahmen einer Fortbildung des Auswärtigen Amtes für Diplomatinnen und Diplomaten aus Zentralasien diskutierten die Teilnehmenden in den Rollen von europäischen Außen-, Verteidigungs- und Entwicklungsministerinnen und -ministern einen möglichen Auslandseinsatz in Sahelia. In nationalen Kabinettssitzungen und EU Ratstreffen erörterten sie die Möglichkeit einer militärischen oder humanitären Intervention in dem Krisenstaat.

Dabei erlebten die Teilnehmenden aus Afghanistan und den Nachbarstaaten die Herausforderungen multilateraler Entscheidungsfindung und des Umgangs mit instabilen Staaten sowie Charakteristika, Potential und Grenzen der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik.

 

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