Technische Fragen – politische Antworten

Beim Planspiel “An der schönen blauen Donau” schmiedeten auf Initiative des Donaubüros Ulm, der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und des Zentrums für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Ulm am 10. November im Ulmer Rathaus Bürgerinnen und Bürger zwischen 20 und 80 Jahren Pläne für die Großregion Donauraum.

Angeleitet von Heidi Ness und ihrer Kollegin Dragana Jovanovic aus Serbien verhandelten die Teilnehmenden in ihren Rollen als Regierungsmitglieder von Staaten und Regionen entlang der Donau. Dabei erfuhren sie, wie schwer es in komplexen politischen Konstellationen fällt, die Gratwanderung zwischen unterschiedlichen Eigeninteressen auf der einen Seite und gemeinsamen Bedürfnissen der Großregion auf der anderen Seite zu bewältigen. Sie entwickelten einen gemeinsamen Aktionsplan über die Nutzung von Wasserenergie, den Erhalt von Überschwemmungsgebieten, einen gemeinsamen touristischen Auftritt und die Förderung des Ökotourismus.

Das Planspiel brachte den Teilnehmenden viele Einblicke in die Praxis politischer Entscheidungsfindung: Gerade auch vor komplizierte technische Fragen gestellt, kommen wir nicht umhin, letztendlich eine politische Entscheidung zu treffen. Dies hatten die Teilnehmenden am Ende eines arbeitsamen und spannenden Tages aus eigener Erfahrung gelernt.

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